
Rahmengröße | UNI | |
Sitzrohr mm | A | 420 |
Reach mm | R | 402 |
Stack mm | S | 613 |
Oberrohr horizontal mm | B' | 580 |
Sitzwinkel Grad | C | 74 |
Steuerrohrwinkel Grad | D | 63,5 |
Kettenstreben mm | E | 428 |
Federweg Hinterbau mm | F | 215 |
Steuerrohr mm | G | 118 |
Radstand mm | H | 1186 |
Tretlagerhöhe zur Nabenachse mm | I | 0 |
Überstandhöhe ca. | J | 775 |
Rahmenset verfügbar | ๏ |

Eine aufwändig entwickelte Kinematik kann nur perfekt funktionieren, wenn das zugehörige Federbein optimal auf diese abgestimmt ist. Aus diesem Grund haben wir in Zusammenarbeit mit Fox Racing Shox in umfangreichen Testfahrten und Testreihen für jedes Fullsuspension-Modell der AMS und DTC-Serie ein spezielles Dämpfer- Setup ermittelt. Dadurch konnten wir in Verbindung mit dem neuen Fox Float RP23 Boost Valve Dämpfer eine nochmals optimierte Performance erzielen.

Die Voraussetzung für einen immer aktiven, voll nutzbaren Federweg am Hinterbau: Er soll- te unbeeinflusst von Antriebs- und vor allem Bremseinflüssen bleiben. Deshalb verwenden wir, trotz vielfältiger möglicher anderer Systeme, eine 4-gelenkige Hinterbaukonstruktion. Hierbei befindet sich eines der Gelenke zwischen Aus- fallende (Teil der Sattelstrebe) und Kettenstrebe. Dieses Gelenk gewährleistet, dass sich Bremsein- flüsse nicht negativ beim Einfedern des Hinter- rades bemerkbar machen. Dadurch, und durch die entsprechende Positionierung der restlichen Gelenkpunkte, erreichen wir für unsere Fullsus- pension-Räder sowohl bergauf als auch bergab beste Fahreigenschaften. Dies wird auch durch die zahlreichen Top-Testergebnisse in einschlägigen Fachmagazinen über die letzten Jahre belegt.

Für unsere Dual Trail Control–Viergelenker und die AMS HPA Modelle verwenden wir das Steckachssystem X12 von Syntace. Der Achsdurchmesser beträgt 12 mm, die Einbaubreite 142 mm. Die Verspannung der Steckachsen erfolgt durch einen Konus, der spielfreien Formschluss in axialer und radialer Richtung ermöglicht. Dabei muss die Achse nur auf einer Seite angezogen werden. Positionierung der Nabe und Arretierung der Steckachse erfolgen durch ein Insert im rechten Ausfallende, das durch eine Schraube verspannt wird. Die Vorteile des Syntace-Steckachssystems: Vereinfachter Ein- und Ausbau des Hinterrades, eine stabile Bremsscheibenposition und bessere Steifigkeitswerte des Hinterbaus. Dazu wiegt X12 weniger als konventionelle Steckachs-Systeme.

Erstmals stellen wir 2011 auch die Ober- und Sitzrohre der neuen AMS-ALU Modelle mit diesem neuartigen Hydroforming-Verfahren her, das sich bewährt hat. Mit herkömmlichen Hydroforming-Prozessen sind diese komplexe Form und die technischen Vorteile nicht zu erzielen. Da diese Fertigungsmethode die Zahl der Schweißnähte reduziert, verringert man das Gewicht bei gleichzeitigem Stabilitätszuwachs.
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Durch Triple Linkage Geometry, kurz TLG, können wir den Verlauf des Übersetzungsverhältnisses einer Kinematik nahezu beliebig steuern. Bei großen Federwegen und den zugehörigen niedrigen Übersetzungsverhältnissen ist es besonders schwer, deren Verlauf über den kompletten Federweg so zu steuern, dass man im Rahmen dessen bleibt, was das verwendete Federbein an Leistung bringen kann. Durch unsere TLG können wir die Anlenkung des Federbeins über den ganzen Hub so steuern, wie es für den Dämpfer optimal ist. Dies erreichen wir über 3 Umlenkhebel. Zwei dieser Umlenkhebel steuern über den dritten die Bahnkurve des Dämpferanlenkpunktes. Über Lage und Länge der Umlenkhebel kontrollieren wir den Verlauf der Dämpferkomprimierung, so dass sich der Verlauf der Ü-Verhältnis-Kurve in den Grenzen bewegt, die zu einer optimalen Performance des Rades führen.