
Rahmengröße | 16" | 18" | 20" | 22" | |
Sitzrohr mm | A | 410 | 460 | 500 | 535 |
Sitzrohr Mitte-Mitte mm | A' | 320 | 370 | 420 | 470 |
Oberrohr mm | B | 529 | 540 | 551 | 562 |
Oberrohr horizontal mm | B' | 570 | 590 | 605 | 615 |
Sitzwinkel Grad | C | 74 | 74 | 74 | 74 |
Steuerrohrwinkel Grad | D | 69,5 | 69,5 | 69,5 | 69,5 |
Kettenstreben mm | E | 428 | 428 | 428 | 428 |
Federweg Hinterbau mm | F | 120 | 120 | 120 | 120 |
Steuerrohr mm | G | 120 | 130 | 140 | 150 |
Radstand mm | H | 1104 | 1117 | 1130 | 1143 |
Tretlagerhöhe zur Nabenachse mm | I | -20 | -20 | -20 | -20 |
Überstandhöhe ca. | J | 729 | 775 | 825 | 860 |
Rahmenset verfügbar | #3663; | #3663; | #3663; | #3663; |

Bei den Rädern die das SUPER HPC Logo tragen dürfen, handelt es sich um unsere besten Pferdchen im Stall. Aus langjähriger Erfahrung im HPC Bereich ergeben sich ständig neue Erkenntnisse die wir ständig zur Optimierung einsetzen dann in neuen Produkten, unseren SUPER HPC Räder, einsetzen. Alles an diesen Rädern ist noch einen Schritt weitergedacht, optimiert und noch den Hauch näher am Maximum des momentan Möglichen. Wir verwenden ausschließlich die hochwertigste Carbonfaser und Matrix. Zusätzlich wird nur das ADVANCED TWIN MOLD Verfahren eingesetzt, dass Herstellungstoleranzen minimiert und so überschüssiges Material vermeidet.

Zur Aufnahme der Biege- und Torsionskräfte im Tretlagerbereich haben wir für unsere Dual Trail Control- Viergelenker eine 3D-Box entwickelt, die sich zwischen den Kettenstreben befindet. Die Anbindung des hinteren Rahmendreiecks an den Hauptrahmen erfolgt dabei über eine besonders breite Stützweite der gedichteten Kugellager im Bereich der Kettenstreben. Daraus resultiert eine deutlich verbesserte Seitensteifigkeit, die eine verbesserte Kraftübertragung für noch mehr Vortrieb erzeugt. Gleichzeitig dient die 3D-Box zur Montage des Umwerfers.

Für unsere Dual Trail Control–Viergelenker und die AMS HPA Modelle verwenden wir das Steckachssystem X12 von Syntace. Der Achsdurchmesser beträgt 12 mm, die Einbaubreite 142 mm. Die Verspannung der Steckachsen erfolgt durch einen Konus, der spielfreien Formschluss in axialer und radialer Richtung ermöglicht. Dabei muss die Achse nur auf einer Seite angezogen werden. Positionierung der Nabe und Arretierung der Steckachse erfolgen durch ein Insert im rechten Ausfallende, das durch eine Schraube verspannt wird. Die Vorteile des Syntace-Steckachssystems: Vereinfachter Ein- und Ausbau des Hinterrades, eine stabile Bremsscheibenposition und bessere Steifigkeitswerte des Hinterbaus. Dazu wiegt X12 weniger als konventionelle Steckachs-Systeme.

Die Voraussetzung für einen immer aktiven, voll nutzbaren Federweg am Hinterbau: Er soll- te unbeeinflusst von Antriebs- und vor allem Bremseinflüssen bleiben. Deshalb verwenden wir, trotz vielfältiger möglicher anderer Systeme, eine 4-gelenkige Hinterbaukonstruktion. Hierbei befindet sich eines der Gelenke zwischen Aus- fallende (Teil der Sattelstrebe) und Kettenstrebe. Dieses Gelenk gewährleistet, dass sich Bremsein- flüsse nicht negativ beim Einfedern des Hinter- rades bemerkbar machen. Dadurch, und durch die entsprechende Positionierung der restlichen Gelenkpunkte, erreichen wir für unsere Fullsus- pension-Räder sowohl bergauf als auch bergab beste Fahreigenschaften. Dies wird auch durch die zahlreichen Top-Testergebnisse in einschlägigen Fachmagazinen über die letzten Jahre belegt.
linebreak1

Dual Trail Control ist die von CUBE weiterentwickelte und verbesserte Federungstechnologie für Viergelenker. DTC garantiert eine vollkommene Antriebsneutralität des Hinterbaus und optimales Ansprechverhalten auf die jeweilige Bodenbeschaffenheit.

Bei diesem Verfahren wird eine gefährliche Faltenbildung durch eine durchgängige Kontrolle der Carbonfasern während des Backvorgangs ausgeschlossen. Dies ermöglicht eine Innenform, die bereits beim Layup-Vorgang die perfekte Rahmenform bereitstellt. Jede einzelne Faser bleibt beim Backvorgang genau an ihrer Position. Diese Fertigungsmethode erlaubt zudem die Erhöhung des Carbonfaseranteils entsprechend der zu erwartenden Belastungen an spezifischen Rahmenpositionen.

Das Nasslackverfahren spart Gewicht. Auf polierten oder gebürsteten Alurahmen sowie auf allen HPC- Rahmen werden Logos und Schriftzüge von mehreren Schichten Lack, der nass aufgetragen wird, geschützt.

Eine aufwändig entwickelte Kinematik kann nur perfekt funktionieren, wenn das zugehörige Federbein optimal auf diese abgestimmt ist. Aus diesem Grund haben wir in Zusammenarbeit mit Fox Racing Shox in umfangreichen Testfahrten und Testreihen für jedes Fullsuspension-Modell der AMS und DTC-Serie ein spezielles Dämpfer- Setup ermittelt. Dadurch konnten wir in Verbindung mit dem neuen Fox Float RP23 Boost Valve Dämpfer eine nochmals optimierte Performance erzielen.
linebreak2

Bei Press-Fit-Innenlagern werden die Lagerschalen direkt in das Gehäuse eingepresst und nicht eingeschraubt. Das breitere Gehäuse ermöglicht, Unterrohr und Kettenstreben ebenfalls breiter anzubinden. Dies beeinflusst die Tretlagersteifigkeit des Rahmens und so ergibt sich mit jedem zusätzlichen Millimeter eine deutliche Erhöhung der Seitensteifigkeit. Der komforterzeugende vertikale Flex der Kettenstreben bleibt jedoch voll erhalten. Press-Fit-Innenlager finden ab diesem Jahr auch beim ELITE SUPER HPC und allen neuen AMS Modellen Verwendung.

Diese neue Steuerrohrform ist steifer und erzeugt auch in schwierigem Gelände ein sicheres Fahrgefühl. Durch die direkte Kraftübertragung entsteht höchste Lenkpräzision. Durch den größeren Gabelschaft wird auch die Gabel steifer. Gleichzeitig spart man durch entfallende Lagerschalen Gewicht, da die unteren Lager voll integriert sind. Bei den CUBE Carbonmodellen befinden sich auch die oberen Lagerschalen direkt im Rahmen, so dass nochmals einige Gramm gespart werden.

Zur Anlenkung unserer Dual Trail Control- Hinterbauten haben wir unsere CUBE spezifischen HAL Hollow Axle Link- Umlenkhebel entwickelt. Das FEM-optimierte HAL Hollow Axle Link ist besonders leicht und steif und daher in seiner Ausgestaltung optimal an den vom Hinterbau übertragenen Kraftfluss angepasst. Sehr leichte Gleitlager geben dem Rahmen zusätzliche Steifigkeit und sind im Dauerbelastungsvergleich langlebiger als Wälzlager.